Bili-Fahrt nach London

Am 30.04.2024 ging es für uns mit den Biliklassen 9 und 10 und Frau Schreier und Frau Brenner nach London. 

Für einige war der Flug nach London der erste ihres Lebens. Doch kaum waren wir in der Luft, landeten wir auch schon wieder - heil und sicher - auf dem Boden. 
Am Flughafen Heathrow angekommen, war die Reise allerdings noch nicht vorbei und es hieß: Die U-Bahnstation finden, in die richtige Bahn einsteigen, die Zeit während der Fahrt totschlagen, aussteigen, ein gutes Stück zu unserem Hostel in Notting Hill wandern, Zimmer einteilen, Koffer abstellen, Betten beziehen und mal kurz entspannen. 
Lange hielten wir uns in den Räumlichkeiten des Hostels aber natürlich nicht auf und zogen am späten Nachmittag direkt wieder los: Ein Teil unserer Gruppe erkundete Notting Hill und ein anderer machte die schönen Gassen Covent Gardens unsicher… 
Abends wieder im Hostel vereint, konnten wir uns dann alle über unsere ersten Eindrücke der Großstadt austauschen. 

Am Mittwoch den 01.05. fing unser Tag an mit der Reise zum Graffiti Tunnel in der Leake Street an, wo wir die Möglichkeit hatten zahlreiche Fotos vor den bunten Kunstwerken zu schießen. Daraufhin liefen wir gemeinsam zur Themse und den Sehenswürdigkeiten rundherum wie London Bridge, Big Ben und London Eye. Dort unternahmen wir eine Themsefahrt bis zu Greenwich, auf der uns einige Sehenswürdigkeiten vorgestellt und Fakten über London berichtet wurden. In Greenwich besuchten wir den Greenwich Market wo wir auch etwas Freizeit bekamen um uns Essen zu holen. Anschließend ging unsere Reise weiter zum Borough Market, worauf wieder 2 bis 3 Stunden Freizeit eingeplant waren in denen wir uns selbstständig beschäftigen konnten. Zum Abschluss des Tages unternahmen wir gemeinsam einen Ghost Walk mit einer Begleiterin die uns durch das dunkle London führte und uns an einigen Stellen die Geschichten von Verstorbenen und ihren Geistern erzählte. Nachdem unser Programm beendet war, fuhren wir wieder gemeinsam mit der U-Bahn zurück zum Hostel. 

Am Donnerstag sind wir um 9:15 Uhr mit der Tube zur Baker Street gefahren um zu Madame Tussauds zu gehen. Auf dem Weg sahen wir viele Sherlock Holmes- Anspielungen, bis wir endlich in Madame Tussauds waren. Darin konnten wir dann in Gruppen herumlaufen. An Wachsfiguren in Madame Tussauds gab es alles, von Schauspielern zu Musikern, Filmfiguren und berühmten Personen. Danach sind wir durch einen Park zum Buckingham Palast gegangen und konnten dort Fotos machen, bevor wir weiter zum Piccadilly Circus gegangen sind zum Shoppen. Am Ende des Tages gingen wir noch in ein Musical vom „König der Löwen“ gegangen, was richtig gut war. 

An unserem letzten Tag besichtigten wir noch die St. Paul’s Cathedral, bevor es für uns zurück zum Flughafen und dann nach Hause ging. 

An dieser Stelle möchten wir uns auch beim Förderverein bedanken, der uns den Eintritt für Madame Tussauds spendiert hat. 

Yvett Humboldt, Emilia Kramke, Emma Noll, Chiara Karle, Tamia Tege, Hannah Schweizer 


PI 150/2024 - Preisträger des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ im Raum Neckarsulm ausgezeichnet

PI 150/2024 v. 04.07.  

Preisträger des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ im Raum Neckarsulm ausgezeichnet Schülerinnen und Schüler begeistern mit innovativen, zukunftsweisenden Projekten  

Im Rahmen des Wettbewerbs „Kreative Köpfe“ haben erneut junge Menschen aus dem Raum Neckarsulm Kreativität und Ideenreichtum bewiesen. 34 Schülerinnen und Schüler verwirklichten in enger Kooperation mit den unterstützenden Unternehmen 16 innovative Ideen, die zuvor von den Juroren ausgewählt wurden. Die Preise für die erfolgreichsten Wettbewerbsbeiträge wurden jetzt bei der feierlichen Abschlussveranstaltung in der Unternehmenszentrale der Bechtle AG in Neckarsulm verliehen. Wettbewerbsleiterin Iris Lange-Schmalz, Jury-Vorsitzender Professor Gerhard Peter und der Vorsitzende des Vereins „Kreative Köpfe e.V.“, Oberbürgermeister Steffen Hertwig, überreichten die Preise und beglückwünschten die Preisträgerinnen und Preisträger. 

Die Schulen, die mit ihren Nachwuchstüftlern im Wettbewerb punkten konnten, sind das Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG), die Hermann-Greiner-Realschule (HGR) und die Franz-Binder-Verbundschule Neckarsulm, das Hohenstaufen-Gymnasium Bad Wimpfen sowie das Friedrich-von-Alberti-Gymnasium und die Otto-Klenert-Schule Bad Friedrichshall. Vergeben wurden die Preise in den Kategorien Innovation und Kreativität, Nachhaltigkeit, Technische Realisierung, Marktfähigkeit und Präsentation. Die drei Gesamtpreise gingen an das Albert-Schweitzer-Gymnasium und das Hohenstaufen-Gymnasium. Die Otto-Klenert-Schule errang den Sonderpreis der Jury 

Den ersten Gesamtpreis erhielt ein Schüler des Hohenstaufen-Gymnasiums für das Projekt „SendIR“, ein Bedienelement, mit dem man seine infrarotkompatiblen Geräte über das Handy steuern kann.  

Weitere Gesamtpreise gewannen Schülerteams des ASG für den „AJ’s Putzroboter“, der mittels Sensoren selbständig saugt und Oberflächen wischt, und den Lasten-E-Scooter, einen Elektroroller, mit dem man auch größere und schwerere Dinge transportieren kann. 

Für das Projekt „Unser Klassenbrot – ein Brot, das uns verbindet“ wurde ein Schülerteam der Otto-Klenert-Schule mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet. Die Kunst des Brotbackens verleiht einer Klasse mit individuellen Traditionen und Kulturen eine gemeinsame Identität.  

Die Preise für Innovation und Kreativität gingen nach Bad Friedrichshall und Bad Wimpfen. Prämiert wurden eine App, die alten und einsamen Menschen im Alltag hilft, die App „Back2life“, die Menschen mit Essstörungen motivieren soll, wieder leichter in den Alltag zurückzufinden, und die Hausaufgaben-App „The Brain“. Sie hilft Schülern und Studenten, ihren Alltag zu organisieren und zu strukturieren. 

Für Nachhaltigkeit wurden Schülerinnen und Schüler des ASG, der Franz-Binder.-Verbundschule und der HGR ausgezeichnet. Mit der Solarjalousie des ASG kann man mithilfe der Sonne umweltfreundlichen Strom produzieren. Die Mobile Solarstation der Franz-Binder-Verbundschule tankt mittels Sonnenpanel Energie und lädt einen E-Roller auf. Mit dem Pflanz-Eimer der HGR kann jeder 

Hobbygärtner, ohne viel Aufwand und ohne ein tiefes Loch im Garten zu buddeln, perfekt pflanzen.  

Bei der Technischen Realisierung konnten die Schulen in Bad Friedrichshall punkten. Das Selbstfedernde Rad des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums besitzt einen zusätzlichen Aluminiumring zwischen Nabe und Felge, der das Rad in alle Richtungen abfedert und so eine günstigere Alternative zu einer Vollfederung bietet.  

Schülerteams der Otto-Klenert-Schule ersannen den sich selbst ausrichtenden Campingtisch, der sich zum Beispiel auf unebenem Gelände per Knopfdruck automatisch waagerecht positioniert, und den Fahrradanhänger mit Neigefunktion. Er ermöglicht den Transport von großen Gegenständen und verhindert, dass der Anhänger umkippt.  

In der Kategorie „Marktfähigkeit“ überzeugte ein Schüler der Otto-Klenert-Schule mit dem Fahrrad mit Blinker beim Abbiegen. Der Fahrradblinker macht fahrradfahrende Schülerinnen und Schüler im Verkehr sichtbarer und schützt so vor Unfällen.  

Preise in der Kategorie „Präsentation“ gingen an das ASG und das Hohenstaufen-Gymnasium. Sicherheit im Alltag verspricht die Notfallanleitung in Aufzügen, die ein Schülerteam des ASG entwickelte. Abrufbar ist die Anleitung über ein Tablet, das mit schwenkbarem Arm an der Aufzugswand befestigt wird. Im Notfall können die Fahrstuhlinsassen per App hilfreiche Infos abrufen oder einen Notruf absetzen.  

Mit dem „Tech-Tap“ entwickelte ein Team des Hohenstaufen-Gymnasiums einen Wasserhahn zur Wasserqualitätsanalyse. Das einfach zu bedienende Analysegerät zeigt die Qualität des Trinkwassers an. 

OB Steffen Hertwig: „Wettbewerb stärkt Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsraums“    

„Ich bin begeistert, welche tollen Ideen die Nachwuchstüftlerinnen und -tüftler gemeinsam mit den unterstützenden Unternehmen realisiert haben. Der Einfallsreichtum der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennt keine Grenzen“, freut sich Oberbürgermeister Steffen Hertwig. „Genau darum geht es beim Schülerwettbewerb ‚Kreative Köpfe‘ – technische Lösungen für innovative, anspruchsvolle Ideen zu finden und junge Menschen zu Höchstleistungen anzuspornen. In der aktuellen Wettbewerbsrunde haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit zukunftsweisenden Ideen als kreative Trendsetter erwiesen, etwa beim Einsatz modernster Technik im Dienst des Menschen und im Bereich der nachhaltigen Mobilität. Damit stärkt dieser Wettbewerb einmal mehr die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsraums.“  

Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Olemotz: „Wir fördern zukunftsweisende Ideen“ 

„Als IT-Zukunftspartner mit jahrzehntelanger Erfahrung freuen wir uns über die Gelegenheit, junge Talente auf ihrem Berufsweg zu fördern und sie bei der Verwirklichung zukunftsweisender Ideen zu unterstützen. Wir sind daher sehr stolz, Praxispartner für überdurchschnittlich engagierte Schülerinnen und Schülern zu sein, die sich am Wettbewerb ‚Kreative Köpfe‘ beteiligen. Innovationen brauchen ein starkes Ökosystem und aufgeschlossene Sparringspartner. Hier mitzuwirken ist eine schöne Chance, von der alle Beteiligten nur profitieren können. Wir unterstützen den Wettbewerb ‚Kreative Köpfe‘ aus voller Überzeugung und freuen uns, in diesem Jahr Ausrichter der Preisverleihung zu sein“, bekräftigt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.   

 Regionaldirektor Holger Herrmann: „Megatrend der Digitalisierung inspiriert junge Menschen“    

„Es ist immer wieder erstaunlich, was sich die Jugendlichen alles einfallen lassen und wie professionell sie ihre Ideen umsetzen. In der nunmehr neunten Auflage des Wettbewerbs hatten wir erneut sehr engagierte Schülerteams mit tollen Ergebnissen. Dass sich viele dabei mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt haben, zeigt, dass dieser Megatrend junge Menschen dazu inspiriert, die Welt um sie herum einfacher zu machen“, unterstreicht Holger Herrmann, Regionaldirektor der Kreissparkasse Heilbronn.   

Werkleiter Fred Schulze: „Wir sind stolz darauf, Teil dieser Initiative zu sein“    

„Es ist Jahr für Jahr spannend zu erleben, mit welchen kreativen Ideen die Schülerinnen und Schüler in den Wettbewerb gehen. Wir sind stolz darauf, Teil dieser Initiative zu sein und die jungen Menschen dabei zu unterstützen, ihren Erfindergeist in die Tat umzusetzen. Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedanke mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement“, sagt Fred Schulze, Werkleiter Audi Neckarsulm.  

Der Schülerwettbewerb „Kreative Köpfe“ fand jetzt zum neunten Mal im Raum Neckarsulm statt. Ziel ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ihnen eine Plattform zu bieten, innovative Ideen umzusetzen. Die Teilnehmenden wurden von den Förderern des Wettbewerbs technisch und finanziell unterstützt, damit sie ihre Ideen umsetzen konnten. Die Experten aus den betreuenden Unternehmen begleiteten die Schülerinnen und Schüler während der Realisierungsphase, gaben technische Tipps und allgemeine Hilfestellungen. So konnten die Teilnehmenden ihren Entwurf in einen funktionstüchtigen Prototyp verwandeln. 

Die Förderer und Partner, die den Wettbewerb im Raum Neckarsulm ermöglichen,  sind: AUDI AG, Bechtle AG, Bäckerei Hirth GmbH, BÖLLINGER GROUP Holding GmbH, C. Schrade GmbH, experimenta gGmbH, Franz Binder GmbH & Co. Elektrische Bauelemente KG, Heimstättengemeinschaft Neckarsulm/Heilbronn eG, Kienzle GmbH, Kreissparkasse Heilbronn, NDA Metallbau GmbH, Schäfer Wieland GmbH, Solvay Fluor GmbH und die Unternehmen der Schwarz Gruppe sowie die Städte Neckarsulm, Bad Wimpfen und Bad Friedrichshall. (snp)

Zum Abschluss des Schülerwettbewerbs „Kreative Köpfe“ 2024 im Raum Neckarsulm wurden die Preisträgerinnen und Preisträger in der Unternehmenszentrale der Bechtle AG in Neckarsulm ausgezeichnet. (Foto: Bechtle AG/22degree)

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Deutsch-Französische Olympische Spiele

2024, das Jahr der Olympischen Spiele in Paris. Von diesem Thema ausgehend trafen sich Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen in NSU mit der 3ième des Collège Galilée in Lingolsheim in Stuttgart, um die deutsch-französischen Olympische Spiele der Freundschaft auszutragen.

Die Olympischen Spiele bildeten den Roten Faden der Woche, doch stand dieses Mal nicht der Wettkampf im Mittelpunkt - vielmehr darum, einander kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und Freundschaften zu knüpfen.

Gemeinsam verbrachten wir 5 Tage, um zunächst die Entwicklung der Olympischen Spiele historisch zu beleuchten und davon ausgehend gemeinsam charakteristische deutsch-französische Disziplinen zu entwickeln. Hierfür boten potenzielle länderspezifische Klischees die Ausgangslage. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten Disziplinen wie Brezel-Wettessen, Baguette-Weitergeben, Froschhüpfen, die Schwäbische Kehrwoche oder Sauerkrautslalom.

 

 

 

 

 

Bei der Durchführung der Aktivitäten wurde viel gelacht und angefeuert, und es war schön zu sehen, wie schnell die Kinder Sprachbarrieren überwanden und sich gegenseitig unterstützten. Dabei war die Ironie, dass die Schülerinnen und Schüler zwar über das Thema der Klischees in den Dialog traten, jedoch von allen festgestellt wurde, dass diese soziale Konstrukte sind und man mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede hat. Durch den sportlichen und kulturellen Austausch wurden nicht nur Vorurteile abgebaut, sondern auch nachhaltige Freundschaften geschlossen, die sicherlich über diesen Tag hinaus bestehen werden.

Wie gut, dass diese Olympiade erst der Beginn von insgesamt drei Begegnungen ist. Im November gehen wir dann zu den Austauschschülern nach Straßburg, um uns den Themen des Ersten Weltkriegs und des Nationalsozialismus am Beispiel des KL Struthof-Natzweiler zu widmen sowie deren Auswirkungen auf die Beziehungen von Deutschland und Frankreich sowie auf die Europäische Union.

 
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die diesen Tag möglich gemacht haben – besonders bei unserem Förderverein, der uns die Trikots sponsorte.

Vive l’amitié franco-allemande! – Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!

Video: https://youtu.be/iMy8a9RhwfA