Vanessa Körnig

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SaS - Ein Staat braucht eine Kirche!

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Ein Staat braucht auch eine Kirche!

Das war die Meinung des Schülerbibelkreises, als es an die Planung von „Schule als Staat“ ging. Ganz bewusst sollte neben den vorherrschenden Zielen, staatliche Strukturen zu entwickeln und zu gestalten und Betriebe zu gründen und damit wirtschaftlich zu arbeiten ein Ort der Besinnung geschaffen werden. Ruhig und entspannend und unmissverständlich als Kirchenraum erkennbar wurde ein Zimmer eingerichtet. Dort konnte man sich mit dem „Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden“ durch Anschauen, Nachlesen und Nachdenken auseinandersetzen. Ein Tisch wurde gestaltet, bei dem die Besucherinnen und Besucher aufschreiben konnten, was es für sie bedeutet, Frucht zu bringen. In einem weiteren Bereich des Kirchenraums stellte sich der Schülerbibelkreis selbst vor und schließlich gestaltete er noch eine umfangreiche Ecke, in der das Projekt „Wasser für alle“ von „Brot für die Welt“ vorgestellt wurde. Die Schülerinnen und Schüler, die die Kirche betreuten, arbeiteten ehrenamtlich und sammelten im Gegenzug Spenden für dieses Projekt. Es kamen insgesamt 120,- € zusammen, die an „Brot für die Welt“ überwiesen werden konnten. Der Schülerbibelkreis bedankt sich im Namen von „Brot für die Welt“ ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.

Thematisch wurde auch im Gottesdienst am letzten Schultag auf „Schule als Staat“ Bezug genommen unter dem Titel „Schnäppchen – Rabatte – Gewinne – Renditen: Und Gott?“. Szenisch wurde die Geschichte von Josef und seinen Brüdern dargestellt und auf aktuelle Formen des Menschenhandels und die damit verbundene Verantwortung der einzelnen aufmerksam gemacht. Dann wurde der Frage nachgegangen, was die Bibel zum Verkaufen und zum Kaufen sagt. Die deutlichen Worte Jesu, alles zu verkaufen und den Armen zu geben, wurden als Aufforderung gesehen, den eigenen Besitz, die eigene Zeit und die eigene Herzenswärme mit anderen zu teilen, so wie es ja auch das Motto von „Brot für die Welt“ sagt. Zum „Verkaufen“ wurde ein Gleichnis Jesu herangezogen, in dem ein Mann alles verkauft hat, was er besaß, um einen Acker zu erwerben, in dem er einen Schatz gefunden hatte. Dieser Schatz, die neue Welt des Friedens und der Liebe, die Jesus uns zeigt, ist nicht abhängig von Inflation oder Rabattaktionen; sie ist ein Geschenk Gottes.

Die Gottesdienst-Band gestaltete den Gottesdienst mit packenden Liedern und mitreißender Musik. „Packt nun eure Sachen und zieht hinaus…“: Mit diesem Song des erst kürzlich stattgefunden Kirchentags wurden die Schülerinnen und Schüler in die Ferien entlassen.

A.L.

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NWT-Besuch eines Leistungssport-Trainers

NWT Besuch eines Leistungssport-Trainers
 
Am Montag, dem 1. Juli hat Jan Jünemann den NWT Unterricht der Klasse 9b besucht und hat im Rahmen der Einheit Bewegung einen Vortrag über Schwerathletik gehalten. Jan Jünemann war selber Leistungsschwimmer, hat aber erst im späten Alter damit angefangen. Er hat in Köln an der Sporthochschule studiert und war Trainer in einem Schwimmverein. Durch eine Krankheit musste er leider eine Trainingspause einlegen, und hat mit dem Leistungsschwimmen aufgehört.
In seinem Vortrag hat er der Klasse viel beigebracht, unter anderem das Schwerathletik nur ein Überbegriff für viele verschiedene Disziplinen ist: Powerlifting, Bodybuilding, Strongman, Crossfit und Gewichtheben. Danach ist er etwas näher auf das Bodybuilding eingegangen. Es gibt hierbei verschiedene Klassen die von Größe und Gewicht abhängig sind. Beim Bodybuilding geht es um Muskelmasse, Muskelqualität, Symmetrie, Vaskularität und Definition. Zudem ist der Wettkampfzustand maximal für 2 Mal im Jahr 2 Tage möglich. Eine Sache die sehr wichtig ist, dass jeder ein genetisches Potential hat, das heißt nicht jeder kann unglaublich viele Muskeln aufbauen, egal ob man es auch mit Doping probiert oder nicht. Als Doping gelten unerlaubte Substanzen, z.B. Anabole Substanzen oder Wachstumshormone. Aber auch unerlaubte Methoden, wie Blutmanipulation oder Gen-Zell Doping sind verboten. Silikonkissen sind auch nicht erlaubt. Doping ist auch sehr gefährlich, man kann Haarausfall bekommen, früher sterben, Akne bekommen oder Impotent werden. Zum Schluss hat er noch etwas über Training allgemein erklärt, wie z.B. dass wenn man krank ist, man unbedingt Pause machen soll und dass man im Training von Schwer nach leicht trainieren sollte. Am wichtigsten ist Kontinuität, Priorität, gutes Essen und Geduld. Bei der Ernährung sind vor allem Kohlenhydrate und Proteine sehr wichtig.
Carina Pilling und Melanie Schraag, Klasse 9b
 
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Deutsche Schulschachmeisterschaften

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Vom 22.05. bis zum 26.05.2019 fanden die Deutschen Schulschachmeisterschaften in Berlin statt. Die Mannschaft fing schon im Februar an, um den Qualifikationsplatz zu kämpfen. So ging es über mehrere Etappen bis zum entscheidenden Kampf. Da die Mannschaft Vizemeister in Württemberg geworden ist, durfte sie das Bundesland Württemberg bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften vertreten. 
Am Mittwoch war Anreisetag: Um 7 Uhr traf sich die Mannschaft, bestehend aus Maria Kadach, Oana Cuciurean, Ekaterina Artemenko und Lisa-Marie Erck, aber auch Betreuerin Petra Schwab, am Bahnhof, um die Reise nach Berlin anzutreten. Die Anreise war angenehm, aber lang. Gegen 17 Uhr traf das Team in die Jugendherberge Ostkreuz Berlin ein und organisatorische Sachen wurden geklärt. Nach einer freundlichen Begrüßung legten sich die meisten der 250 dort untergebrachten Teilnehmer schlafen und verbrachten eine ruhige und erholsame Nacht, um für den nächsten Tag gestärkt zu sein.
Am Donnerstag ging der längste Tag los. Es wurden über den Tag verteilt drei Partien gespielt, mit jeweils eine Stunde Bedenkzeit pro Person. Vor der ersten Partie lag eine leichte Anspannung in der Luft, die sich nach Beginn der ersten Partie löste. Alle Teilnehmer kamen langsam in den Rhythmus des Turniers. Am Abend konnten die Teilnehmer mit einem kleinen Spaßturnier die Anspannungen des offiziellen Turniers hinter sich lassen. Es wurde Tandem gespielt.
Am Freitag wurden nur zwei Runden gespielt. Anschließend konnte man an einer Führung mit dem Präsidenten des Berliner Schachverbandes Carsten Schmidt teilnehmen. Berühmte Sehenswürdigkeiten und historische Fakten und Geschichten wurden besichtigt und erzählt. 
Am Samstag, dem vorletzten Tag, stand nur eine Partie auf dem Plan. Nach dem Mittagessen konnte man nach Lust und Laune die Stadt erkunden oder sich einfach nur ausruhen. Unsere Mannschaft musste die Spielerin Lisa-Maria Erck des vierten Bretts verabschieden, die wegen privater Termine schon am Sonntag wieder zu Hause sein musste.
Sonntag, der letzte Tag, war für viele Mannschaften sehr entscheidend. Für unser Team ging es noch mal spannend her, da das erste und vierte Brett nicht erspielt werden konnten, aufgrund jeweils eines fehlenden Spielers in unserer bzw. der gegnerischen Mannschaft, sodass nur zwei Partien liefen. An Brett 3 spielte Ekaterina Artemenko ein frühzeitiges Remis (Unentschieden). Das Spiel an Brett 2, gespielt von Oana Cuciurean, ging bis in den letzten Minuten, die Anspannung wurde aber durch einen Sieg belohnt. Die Spielerin Maria Kadach, die an Brett 1 kampflos gewann, war unterstützend an den Brettern dabei und fieberte mit.
Insgesamt kann man sagen, dass es für alle vier Spielerinnen eine große Erfahrung gewesen ist bei diesem Turnier mitzuspielen. Die kleinen Ausflüge in die Stadt boten eine tolle Abwechslung zum Turnier und ließen auch viele kulturelle Eindrücke zurück. Die Mädchenmannschaft des Albert-Schweitzer-Gymnasiums ist nun unter den Top 20 Mädchenmannschaften in Deutschland und hofft, nächstes Jahr ein weiteres Mal an die Qualifikation für die Deutschen Schulschachmeisterschaften glauben zu dürfen.
 
Text: Oana Cuciurean; Foto: www.deutsche-schachjugend.de, privat
 
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ASG gewinnt Kulturlandschaftspreis

 

Kulturlandschaftspreis 2019:

Landschaftspflege in vielen Facetten und ein Weinberg als Lernort STUTTGART. Eine bedrohte Kulturlandschaft am Rande der Stadt wieder erlebbar machen – in allen ihren Facetten, von Weinbau, Gartennutzung, artenreichen Wiesen und naturnahen Erholung bis zu ihrer Bedeutung für die Volksfrömmig‐ keit: Das ist das Ziel des ehrenamtlichen Bürgerprojektes „Lebensraum Weggen‐ tal“ aus Rottenburg am Neckar. Hierfür wurde es nun ebenso wie fünf weitere Preisträger mit dem Kulturlandschaftspreis 2019 ausgezeichnet. Einer davon ist auch Träger des diesjährigen Jugendpreises.  Alle sechs Preisträger, von Neckar‐ sulm bis nach Irndorf auf der Südwestalb, machen mit ihrem Engagement deut‐ lich, dass die Auseinandersetzung mit den Ressourcen unserer Landschaften und deren Pflege, das Weitergeben von Wissen sowie Einblicke in ökologische Zusam‐ menhänge überall im Land als generationsübergreifende Aufgaben angenommen sind.  Weitere drei Sonderpreise wurden an Kleindenkmal‐Initiativen vergeben. Wer sich in Württemberg, Hohenzollern und den angrenzenden Regionen um den Erhalt von Streuobstwiesen, Wacholderheiden, Trockenmauern und anderen land‐ schaftsprägenden Elementen kümmert, kann sich um den Kulturlandschaftspreis bewerben, den der Schwäbische Heimatbund und der Sparkassenverband Baden‐ Württemberg jährlich ausloben. Wie vielfältig die Projektansätze und Initiativen sind, machen die diesjährigen Preise deutlich. Die Jugendpreisträger – Schüler des Albert‐Schweitzer‐Gymnasiums in Neckarsulm – nutzen als wohl einzige Schüler‐ Weinbaugenossenschaft Deutschlands die Bewirtschaftung eines Steillagenwein‐ bergs zum schulischen Lernen.   Um Steillagenweinbau geht es auch bei Reinhold Reuschle aus Besigheim.  Jörg und Bettina Schmid aus Owen sichern mit Schafen und Ziegen die Erhaltung der von Beweidung geprägten Landschaft am Albtrauf rund um die Burg Teck, während sich das Bürgerprojekt aus Rottenburg am Neckar die Rettung und Wiederherstellung einer naturschutzbedeutsamen Kulturlandschaft in allen natürlichen, ästhetischen und sogar spirituellen Aspekten zum Ziel gesetzt hat. Die Preisträger aus Sulz am Neckar kümmern sich als Ehrenamtliche um Erhalt und Förderung des prächtigen kommunalen Streuobstbestandes. Einen neuen, pfiffigen und auch wirtschaftlichen Weg zur naturschutzkonformen Pflege und Offenhaltung großflächiger Wiesen‐ landschaften auf dem Heuberg haben Bettina und Achim Schellenbaum mit ihrem Betrieb „MeiMecki‐ZiegenInvest“ entwickelt.   „Ohne dieses Engagement im ganzen Land wären viele der ökologisch besonders wichtigen Strukturen und Schönheiten unserer durch Bewirtschaftung entstande‐ nen Landschaft gefährdet oder bereits verschwunden“, betonte der Vorsitzende der Jury, Dr. Volker Kracht, bei der Bekanntgabe der Preisträger. Jeder der genannten Preisträger erhält ein Preisgeld von 1.500 Euro. Insgesamt be‐ trägt die Preissumme 10.500 Euro, die von der Sparkassenstiftung Umweltschutz und dem Sparkassenverband Baden‐Württemberg zur Verfügung gestellt wird. Überreicht werden die Auszeichnungen im Rahmen einer öffentlichen Veranstal‐ tung im Oktober 2019 in Rottenburg am Neckar. Ausführliche Informationen zu den aktuellen und allen bisherigen Preisträgern finden sich unter www.kulturland‐ schaftspreis.de .

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