BEITRÄGE

Die Studienfahrt Lissabon 2019 war ‘ne 10/10

Von Ema Fiserova, Jahrgangsstufe 1

Mit 29 Schülern und 2 Lehrern im Gepäck startete die Reise am 28.04.2019 nach Lissabon. Bereits am ersten Tag überzeugten uns die Eindrücke und die entspannte Atmosphäre der Hauptstadt Portugals. Ziemlich anstrengend war der Transfer zum Hostel, da Lissabon leider wenige Straßen ohne Steigung aufweist, aber ansonsten waren alle Entdeckungen durchaus positiv. Auf dem Weg fingen einige Schüler an allem eine Bewertung zu geben, was darin resultierte, dass 10/10 zu dem Spruch der Studienfahrt wurde. Lissabon fand den Weg in unsere Herzen nicht nur durch die kleinen und bunten Gassen, sondern auch durch die lockere und fröhliche Stimmung, welche durch alle Menschen, sowohl Touristen als auch Einheimische vermittelt wurde. Nach den überwältigenden Eindrücken der ersten Stunden führte uns der Weg in unsere Unterkunft, welche durch die Einrichtung und den Tejoblick aus einigen Zimmerfenstern ebenfalls durchaus beeindruckend war.

Die nächsten Tage waren mit einem relativ straffen Zeitprogramm versehen, welches uns allerdings die bestmögliche Mischung aus Kultur, Wissenswertem und der Umgebung präsentiert hat. Obwohl der Studienfahrt Lissabon der Ruf der entspanntesten Studienfahrt anhängt, kann jeder Schrittzähler vom Gegenteil überzeugen. Es gab zwar ausreichend Freizeit, aber diese wurde optimal mit unserem Programm kombiniert, sodass Eric Schreiner und Niklas Hessentaler (das Organisationsteam) uns möglichst effizient alles zeigen konnten. Neben kulturellen Programmpunkten wie zum Beispiel der deutschen Botschaft und dem Castelo de Sao Jorge gab es Informatives, beispielsweise das Story Centre Lissabon, welches von dem großen Erdbeben von 1755 und dessen Wirkungsgeschichte berichtete, aber zusätzlich auch noch entspanntere Highlights. Dazu zählten die zwei Strandbesuche und die Tuk Tuk-Fahrt durch die ganze Stadt. In dieser brachten uns einige der Fahrer tatsächlich die Geschichte Lissabons näher, bei anderen war es eher ein Wettbewerb, wer den Schülern mit dem holprigen Fahrstil den größeren Schrecken einjagen konnte. Dennoch würde ich dieses Erlebnis allen ans Herz legen, da die hügeligen Straßen durch die Stadt und die kleinen Tuk Tuks eine unvergessliche Kombination sind. Wir sind allerdings nicht nur in Lissabon geblieben, sondern hatten auch einen Halbtagesausflug nach Sintra und Cabo da Roca, den westlichsten Punkt Kontinentaleuropas.

Was Lissabon von anderen Studienfahrten und generell von anderen Städten unterscheidet, ist vor allem das Nachtleben. Obwohl die Stadt bereits tagsüber sehr aufgeweckt wirkt, beginnt das wahre Leben erst in den späten Stunden. Durch die jahrelange Erfahrung unserer Lehrkräfte (Herr Allmendinger und Herr Kieber) wurden wir direkt in die besten Bars geführt, welche unsere bereits verausgabten Körper beim Tanzen noch weiter beanspruchten. Die Gemeinschaft der Anwesenden wurde durch alle Erfahrungen, sowohl tagsüber als auch nachts, ziemlich gestärkt. Somit würde ich Lissabon sowohl als Stadt als auch als Studienfahrt weiterempfehlen, denn alle Erlebnisse waren eine eindeutige 10/10.

Hier in gelb markiert ein Artikel aus dem Vereinsteil der Heilbronner Stimme vom 25.05.19

 

Kochteam Artikel

 

Am Samstag ist großer Neckarsulm-Tag auf der Buga.

Unsere Schülergenossenschaft wird den ganzen Tag einen Stand haben und am Abend singt der Chor.

1. Alberts Weinstöckle (auf dem Buga Plan unter Nr. 15t)
Wie gut siehst, schmeckst und riechst Du? - Sensorik-Trainingsstrecke rund ums Thema Wein und Vorstellung der Schülergenossenschaft

2. Auftritt mit allen Schulchören sowie dem Kirchenchor Bühl, zusammen mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule, im Rahmen des Abschlusskonzertes des Neckarsulmtages auf der Sparkassenbühne der BUGA.

Das große Abschlusskonzert beginnt um 19.30 Uhr. Neben der Darbietung des Sinfonieorchesters alleine und aller Neckarsulmer Musikvereine zusammen beteiligen sich die Chöre mit zwei Stücken von John Rutter, davon eines mit dem Sinfonieorchester. Im Anschluss an das Konzert dann große Wasser- und Lasershow.

Alle Informationen zum Neckarsulmtag erhalten Sie hier:
Klick

Der Anteil der Fünftklässler, die gar keinen Kontakt mit Wasser hatten, nimmt mehr und mehr zu. Wir sind der Meinung: Schwimmen ist der einzige Unterricht in der Schule, der einmal Leben retten kann.Marco Haaf, Schulleiter Albert-Schweitzer-Gymnasium
Hier der Link zum Beitrag von SWR Aktuell: Beitrag

Hier das Interview mit Schulleiter Herrn Haaf:

Natürlich darf auch der Radio-Beitrag nicht fehlen ... einfach mal reinhören:

Auch den Artikel von SWR Aktuell können Sie unten lesen ...


Schwimmstunden an Neckarsulmer Schule

"Der einzige Unterricht, der Leben retten kann"

In den vergangenen Jahren machten viele Badeunfälle Schlagzeilen - manchmal sogar mit tödlichen Ausgang. In Neckarsulm versucht man früh gegenzusteuern: mit regelmäßigem Schwimmunterricht.

Im Neckarsulmer Sportbad beim Aquatoll ist schon am frühen Morgen mächtig was los: An einer Seite springt ein halbes Dutzend Kinder unter Anleitung vom Einser-Sprungbrett, ein paar Meter weiter zieht eine Handvoll Gleichaltrige mit routinierten Bewegungen ein paar Bahnen. Es ist Schiwmmunterricht bei zwei fünften Klassen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (ASG) Neckarsulm. Hier steht Kraulen, Tauchen und Rückenschwimmen auf dem Unterrichtsplan.

Schulschwimmbecken, Schwimmbäder und Lehrer fehlen

Regelmäßiger Schwimmunterricht ist in Schulen nicht mehr selbstverständlich, schon gar nicht in Grundschulen. Die Gründe sind vielfältig: Lehrer und eigene Schulschwimmbecken oder Schwimmbäder, die schnell zu erreichen sind, fehlen vielerorts. Wenn eingespart werden muss, dann steckt zuerst der Schwimmunterricht zurück, sagt auch ASG-Schulleiter Marco Haaf. Das stellt er auch bei den frisch aufs Gymnasium gewechselten Schülern fest. Häufig könnten Fünftklässler nicht schwimmen oder nur in Grundzügen.

Immer weniger Fünftklässler, die schwimmen können

Das Neckarsulmer Albert-Schweitzer-Gymnasium ist in einer komfortablen Lage: ein Bad direkt vor der Nase, mit den Sport-Union-Schwimmern ein engagierter Verein im Boot, genug ausgebildete Lehrer. Zudem gibt es mit Haaf einen Schulleiter, der selbst schonmal in Shorts, Shirt und Flipflops am Beckenrand die Aufsicht über die Fünfer übernimmt.

Neckarsulmer Sport-Union sieht gesellschaftliche Aufgabe

Das Ganze müsste schon viel früher, in Kindergärten und Kindertagesstätten, ansetzen, so Haaf. Ihm stimmt Christian Hirschmann von den Schwimmern der Neckarsulmer Sport-Union zu. Zeitgleich mit den Schülern trainieren die Vereinsschwimmer, die schwer erfolgreich in großen Wettkämpfen unterwegs sind, auch international. Aber der Verein setzt sich auch sehr für den Schwimmunterricht ein. Dabei geht es weniger um Talentsuche, sagt Hirschmann. Die Sport-Union-Schwimmer sehen ihre gesellschaftliche Aufgabe darin, dass wirklich jeder in jungen Jahren richtig schwimmen kann.

Quelle:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/Schwimmstunden-an-Neckarsulmer-Schule-Der-einzige-Unterricht-der-Leben-retten-kann,neckarsulm-schwimmunterricht-100.html

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