BEITRÄGE

IMG 20190719 135623

Ein Staat braucht auch eine Kirche!

Das war die Meinung des Schülerbibelkreises, als es an die Planung von „Schule als Staat“ ging. Ganz bewusst sollte neben den vorherrschenden Zielen, staatliche Strukturen zu entwickeln und zu gestalten und Betriebe zu gründen und damit wirtschaftlich zu arbeiten ein Ort der Besinnung geschaffen werden. Ruhig und entspannend und unmissverständlich als Kirchenraum erkennbar wurde ein Zimmer eingerichtet. Dort konnte man sich mit dem „Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden“ durch Anschauen, Nachlesen und Nachdenken auseinandersetzen. Ein Tisch wurde gestaltet, bei dem die Besucherinnen und Besucher aufschreiben konnten, was es für sie bedeutet, Frucht zu bringen. In einem weiteren Bereich des Kirchenraums stellte sich der Schülerbibelkreis selbst vor und schließlich gestaltete er noch eine umfangreiche Ecke, in der das Projekt „Wasser für alle“ von „Brot für die Welt“ vorgestellt wurde. Die Schülerinnen und Schüler, die die Kirche betreuten, arbeiteten ehrenamtlich und sammelten im Gegenzug Spenden für dieses Projekt. Es kamen insgesamt 120,- € zusammen, die an „Brot für die Welt“ überwiesen werden konnten. Der Schülerbibelkreis bedankt sich im Namen von „Brot für die Welt“ ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.

Thematisch wurde auch im Gottesdienst am letzten Schultag auf „Schule als Staat“ Bezug genommen unter dem Titel „Schnäppchen – Rabatte – Gewinne – Renditen: Und Gott?“. Szenisch wurde die Geschichte von Josef und seinen Brüdern dargestellt und auf aktuelle Formen des Menschenhandels und die damit verbundene Verantwortung der einzelnen aufmerksam gemacht. Dann wurde der Frage nachgegangen, was die Bibel zum Verkaufen und zum Kaufen sagt. Die deutlichen Worte Jesu, alles zu verkaufen und den Armen zu geben, wurden als Aufforderung gesehen, den eigenen Besitz, die eigene Zeit und die eigene Herzenswärme mit anderen zu teilen, so wie es ja auch das Motto von „Brot für die Welt“ sagt. Zum „Verkaufen“ wurde ein Gleichnis Jesu herangezogen, in dem ein Mann alles verkauft hat, was er besaß, um einen Acker zu erwerben, in dem er einen Schatz gefunden hatte. Dieser Schatz, die neue Welt des Friedens und der Liebe, die Jesus uns zeigt, ist nicht abhängig von Inflation oder Rabattaktionen; sie ist ein Geschenk Gottes.

Die Gottesdienst-Band gestaltete den Gottesdienst mit packenden Liedern und mitreißender Musik. „Packt nun eure Sachen und zieht hinaus…“: Mit diesem Song des erst kürzlich stattgefunden Kirchentags wurden die Schülerinnen und Schüler in die Ferien entlassen.

A.L.

SaSKirche1

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Datenschutzerklärung Zustimmen